Wann aufhören?
Warnzeichen und wie du sicher aufhörst.
Sofort aufhören und Hilfe holen
Schmerzen oder Druck in der Brust, unregelmäßiger oder rasender Puls
Ohnmacht oder wiederholte Beinahe-Ohnmacht
Verwirrtheit, verwaschene Sprache, starke Desorientierung
Starke oder anhaltende Atemnot
Sehstörungen oder plötzliche, heftige Kopfschmerzen
Krampfanfälle oder Muskelschwäche, die dich nicht mehr stehen lässt
Erbrechen, das nicht aufhört, oder Blut im Erbrochenen oder Stuhl
Das sind Notfälle. Brich dein Fasten ab und ruf sofort den Notruf oder eine Ärztin oder einen Arzt an.
Fasten abbrechen und neu bewerten
Schwindel, der nach Elektrolyten und Ruhe nicht besser wird
Anhaltende Krämpfe, Kribbeln oder Taubheit
Ein Puls, der in Ruhe ungewöhnlich hoch bleibt
Starke Schlaflosigkeit über mehrere Nächte
Fieber, Schüttelfrost oder Anzeichen einer Infektion
Extreme Schwäche, die alltägliche Dinge unsicher macht
Ein starkes Gefühl, dass etwas nicht stimmt
Nichts davon heißt, dass du etwas falsch gemacht hast. Es heißt, dass dein Körper dich bittet, jetzt aufzuhören.
Was meist normal ist
Hungerwellen, leichte Kopfschmerzen, kalte Hände, wenig Antrieb, Gereiztheit und leichterer Schlaf können beim Fasten vorkommen. Halt dich an den Plan und ruh dich aus, aber verlass dich nicht darauf, dass Supplements eine Beschwerde beheben. Werden die Beschwerden stärker statt schwächer, brich das Fasten ab und hol dir passenden Rat.
So brichst du sicher ab
1. Iss keine große Mahlzeit. Fang mit etwas Kleinem und Sanftem an: Brühe, verdünnter Saft, etwas Obst oder eine kleine Portion gegartes Gemüse.
2. Warte 45 bis 60 Minuten und spür nach, wie es dir geht, bevor du wieder isst.
3. Halt die nächsten Mahlzeiten klein, einfach und arm an Zucker und Fett. Kau langsam.
4. Nimm weiter deine Elektrolyte und trink Wasser.
5. Steigere die Menge in den folgenden Tagen nach und nach, so wie dein Plan fürs Fastenbrechen es vorsieht.
Je länger das Fasten, desto langsamer sollte das gehen. Wenn du wegen einer beunruhigenden Beschwerde früher abbrichst, nimm dabei Kontakt zu einer Ärztin oder einem Arzt auf.